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By August Kubizek

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Auch wenn der Mund schwieg, wußte man, was er sagen wollte. ” Und ich kann mich sehr gut erinnern, daß mehr ein Erschrecken als Bewunderung in ihren Worten lag. Wenn man mich mitunter fragt, worin sich das Ungewöhnliche dieses Mannes während seiner Jugendzeit am deutlichsten angekündigt hat, kann ich nur zur Antwort geben: in den Augen! Natürlich war auch seine ungewöhnliche Rednergabe auffallend. Doch war ich noch zu unerfahren, um daran besondere Erwartungen zu knüpfen. Ich war ja überzeugt, daß Hitler einmal ein großer Künstler werden würde, ein Dichter, glaubte ich zuerst, dann ein bedeutender Maler, bis er mich dann in Wien überzeugte, daß seine Begabung auf dem Gebiete der Architektur läge.

Hitler verwendet in diesem Brief noch das „Du” und nennt die mit dem Autor verbrachten Jahre die schönsten seines Lebens 35 August Kubizek. Oben eine Aufnahme aus letzter Zeit, links ein Bild aus den Jahren, da er mit dem damals fünfzehnjährigen Hitler Freundschaft schloß 36 Immer wieder ging er dorthin, jeder Busch, jeder Baum war ihm wohl bekannt. Nichts war um ihn, was ihn der Beschaulichkeit entrissen hätte. Wie die Wände einer stillen, vertrauten Kammer umgab ihn die Natur. So hatte er sich das „Draußen” zu einem „Drinnen” gemacht, in dem er ungestört seinen leidenschaftlichen Plänen und Ideen nachhängen konnte.

Noch einmal wurde das Herz der Mutter vom Schicksal schwer geprüft. Fünf Jahre nach der Geburt Adolfs, am 24. März 1894, hatte die Mutter ein fünftes Kind, einen Sohn, namens Edmund, geboren, der gleichfalls in jungen Jahren, am 29. Juni 1900, in Leonding starb. Während Adolf von den drei in Braunau verstorbenen Geschwistern naturgemäß keine Erinnerung hatte und niemals von ihnen sprach, konnte er sich an seinen Bruder Edmund, bei dessen Tod er bereits elf Jahre alt war, genau erinnern. Er erzählte mir einmal, daß Edmund an Diphtherie gestorben sei.

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